Nach dem verdienten Sieg gegen den TuSEM Essen am vergangenen Wochenende, mussten die Wölfe gegen den VfL Lübeck-Schwartau eine hohe und auch verdiente Niederlage hinnehmen. Die Gastgeber konnten die Partie mit 40:29 für sich entscheiden. Das nächste Spiel gegen den TSV Bayer Dormagen (Freitag, den 23. September um 19.30 Uhr in der tectake ARENA Würzburg) ist für die Wölfe eine richtungsweisende Partie.
Trainer Julian Thomann musste ohne den verletzten Felix Karle nach Lübeck reisen, für ihn fuhr Silas Kütt aus der zweiten Mannschaft mit. Das Wolfsrudel erwischte einen guten Start in die Partie und konnte direkt mit 1:5 Toren in Führung gehen. Doch Lübeck schaffte es schon kurz darauf, das Spiel zu drehen. Max Horner, seinerseits bester Torschütze des Spiels, brachte den VfL in der 13. Spielminute erstmals in Führung (8:7). Das Wolfsrudel hatte über das gesamte Spiel verteilt mehrere angeschlagene Spieler zu beklagen und war zu häufigen Wechseln gezwungen.
„Das Spiel war sehr fahrig für uns, auch weil wir vier oder fünf angeschlagene Spieler hatten und häufig wechseln mussten. Das waren für uns Brüche im Spiel“, so Coach Julian Thomann im Anschluss der Partie. Beide Teams brachten ein hohes Tempo mit, was zu zahlreichen schnellen Toren führte. Weil sich die Wölfe vorne deutlich mehr einfache Fehler leisteten, war ein verkürzen des Rückstandes in der ersten Hälfte nicht mehr möglich. Beide Mannschaften gingen mit dem Halbzeitstand von 17:13 in die Kabinen.
Auch nach der Pause wurde das Tempo im Spiel hochgehalten. Trotzdessen, dass sich die Mainfranken wieder etwas stabilisieren konnten, gelang ihnen keine Aufholjagd. Der Abstand von vier Toren blieb bis zur 42. Spielminute bestehen (24:20). Ab diesem Zeitpunkt häuften sich die technischen Fehler erneut. Gerade im Angriff leisteten sich die Grün-Weißen zu viele Abspielfehler. In der Schlussphase konnte der VfL Lübeck-Schwartau den Vorsprung noch weiter ausbauen. Mit dem Ertönen der Sirene stand das 40:29 für die Gastgeber auf der Anzeigetafel.
WÖLFE: Jonas Maier (6 Paraden), Andreas Wieser (5 Paraden), Dominik Schömig (4), Steffen Kaufmann (2), Patrick Schmidt (5), Linus Geis, Oliver Seidler (3), Lukas Böhm(5), Julius Rose (3), Valentin Neagu (3), Alexander Merk, Linus Dürr , Benedikt Hack, Benedikt Brielmeier (4), Silas Kütt